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Ein Kabel wird heutzutage an den verschiedensten Stellen eingesetzt. Dabei besteht das Kabel zunächst aus einer Isolatorhülle. Mit dieser Form der Hülle werden mehradrige Drähte ummantelt. Es kann dabei aber auch um optische Leitern oder einadrige Einzeldrähte handeln, die mit der Isolatorhülle ummantelt werden. Der optische Einzelleiter in dieser Hülle besitzt beispielsweise ein gleichförmiges Querschnittsprofil. Beim Kabelaufbau sind je nach auszuführender Aufgabe bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. So gibt es verschiedene Kabel, die im Audio- und Videobereich eingesetzt werden können.
Cinch-Kabel
Bei einem Cinch-Kabel handelt es sich um Steckverbinder, die über keine Normung verfügen. Über diese Stecker, die hauptsächlich an den Koaxialkabeln zu finden sind, erfolgt das Übertragen von Signalen elektrischer Natur. Nur ganz selten werden diese Stecker an anderen Kabeln verwendet.
Es gibt Cinch-Stecker für den Audio-Bereich. Dann gibt es Stecker für Videoverbindungen, die gelblich markiert sind. Sie besitzen zwei weitere Stecker für den Audiobereich in den Farben rot und weiß. Ferner gibt es die vergoldete Cinch-Buchse sowie den vergoldeten Cinch-Adapter.
Liegt diese Steckverbindung vor, ist in der Regel eine elektrische Belastbarkeit von 30 V AC/0,5 A. Es gibt jedoch auch Verbindungen mit einer Hochlast von 250 V AC/10 A. Diese Steckverbindungen besitzen außerdem eine so genannte Durchschlagsfestigkeit von 1 kV.
Es gibt eine Vielzahl von Vor- und Nachteilen, die das Bild der Cinch-Stecker prägen. Ganz wichtig ist hierbei jedoch, dass diese Stecker mit Geräten verbunden werden, die sich im ausgeschalteten Zustand befinden. So können Schäden an Geräten vermieden werden, die durch den innen liegenden Stift mit seiner Wärme verursacht werden können.
Unter anderem erweist sich als ebenso ungünstig, dass die Stecker über keine gute Handhabung verfügen. Insgesamt müssen hier vier Stecker, gegenüber anderen Geräten mit zwei Steckern, verbunden werden.
Durch die Stecker kann es gerade im Audiobereich zu Unterschieden in der Lautstärke kommen. Dies liegt darin, dass Impedanzen und Pegel nicht einheitlich sind. Es kann sogar soweit führen, dass verzerrende Fehlanpassungen die Folge sind.
Zu den Vorteilen von den Cinch-Steckern gehört die einzelne und doch durchgehende Abschirmung. Dadurch wird das Übersprechen, was sonst möglich wäre, in der Intensität verringert. Dies gilt beim Stereosignal für den linken und den rechten Kanal ebenso wie für das Vor- und Hinterbandsignal, welches bei einem Aufnahmegerät vorliegen kann.
Die Cinch-Stecker besitzen ja getrennte Stecker. Damit ist die Anpassung von alleinigen Signalen möglich, so dass zwei Geräte die ideale Verbindung erhalten. Ein Beispiel sind gekreuzte Verbindungen. Genutzt werden können diese für direktes Überspielen, was zwischen zwei Bandgeräten erfolgen kann.
Es gibt allerdings Bereiche, wo die Cinch-Stecker in Kombination mit Koaxialleitungen aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um die Messtechnik, den Audiobereich bei High-End-Geräten oder in der Mikrofonie.
Lautsprecher-Kabel
Der Lautsprecher stellt ja einen Schallwandler dar. Dieser ist mit dem Schallwandler über die Kabel verbunden. Über diese werden die Wechselspannung sowie der Wechselstrom dem Lautsprecher zugetragen. So kann dieser die Signale verarbeiten.
In der Regel sind die Lautsprecher zweiadrig, wobei der Querschnitt zwischen 0,75 mm² bis 6,0mm² betragen kann. Es gibt außerdem noch die Möglichkeit höhere Leistungen zu übertragen, was wiederum möglich ist, wenn größere Leitungslängen vorliegen. Dabei werden dann Kabel verwendet, die stärker beziehungsweise im Umfang dicker sind.
XLR
Bei XLR handelt es sich um einen Standard im industriellen Bereich, der für elektrische Steckverbindungen festgelegt wurde. Eingesetzt werden Stecker dieses Standards als ganz normale Verbindung im Aufgabenbereich der professionellen Beschallungs- und Tonstudio-Technik. Ein Modell dieser Stecker, was sehr oft anzutreffen ist, liegt mit dem dreipoligen XLR-Strecker vor. Dieser Stecker kann für analoge Mikrofon- und Lautsprecher-Signale ebenso den Einsatz finden wie für digital AES/EBU-Signale.
HDMI-Kabel
Bei HDMI handelt es sich um eine Technologie, die seit dem Jahr 2003 entwickelt wurde. Diese Kabel ermöglichen die volle digitale Übertragung im Audio- und im Videobereich.
Diese Kabel funktionieren Idealerweise mit einer Länge von bis zu 15 Metern. Auch gibt es eine spezielle Ausführung dieser Kabel mit integrierten Lichtwellenleitern, die eine Länge von bis zu 100 Metern zu lassen. Je länger die Kabel sind, desto wichtiger ist das Vorliegen von sehr guten Eigenschaften im Hochfrequenzbereich. Dadurch ist es möglich, dass die Datenrückgewinnung am HDMI-Empfänger fehlerfrei gewährleistet werden kann.
Gerade im High End-Bereich zeichnen sich die hochwertigen Kabel bei HDMI in Zusammenhang mit den Empfängern durch eine sehr niedrige Zahl von Übertragungsfehlern aus. Dies gilt auch für die längeren Kabel in diesem Bereich. Diese Übertragungsfehler lassen sich einfach erkennen, liegen sie doch vor, wenn es ein farbiges Aufblitzen deutlich wird. Möglich kann dies bei Bildpunkten, auch Pixel genannt, oder bei ganzen Pixelreihen sein. Letztendlich führt dies zum Fazit, dass das wie aus früheren Tagen bekannte Bildrauschen bei HDMI prinzipiell ausgeschlossen werden kann. Wichtig ist dabei allerdings, dass keine Begrenzung der Videodatenauflösung stattfindet.
http://www.highend-magazin.de/highend/high-end-kabel.html
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